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Behandlung der Varroose bei der Honigbiene (Apis mellifera), hervorgerufen durch die Varroa Milbe (Varroa destructor). Schwammtuchplättchen, welche 15 g lebensmitteltaugliches Thymol enthalten. Eignet sich auch als Langzeitbehandlung und somit als Schutz vor Reinvasion
Packung mit 2 x 5 Platten
Art-Nr.
Bezeichnung
Artikeltyp
Imprägnierte Streifen, Tierarzneimittel, Behandlungsmittel gegen Varroose
Zieltierart
Honigbienen (Apis mellifera)
Anwendungsgebiet
Dosierung
Wartezeit für Honig
0 Tage Nicht vor oder während der Tracht einsetzen, um Rückstände im Honig zu vermeiden. Behandelte Waben dürfen im folgenden Frühjahr nicht geschleudert werden.
1 Packung
Packungsgewicht ca.
0,23 kg
Eine ungenügende Wirksamkeit kann bei durchschnittlichen Temperaturen von unter 15 °C auftreten. Die beste Wirkung der Behandlung wird bei maximalen Tagestemperaturen zwischen 20 °C und 25 °C erzielt. Die Wirksamkeit kann aufgrund unterschiedlicher Umgebungsbedingungen (Temperatur, Re-Infestation etc.) variieren. Das Tierarzneimittel sollte daher als Teil eines integrierten Bekämpfungskonzept eingesetzt werden und der Milbenfall sollte regelmässig kontrolliert werden. Völker mit einem durchschnittlichen Milbenfall von mehr als einer Milbe pro Tag zwei Wochen nach der letzten Behandlung, sollten einer zusätzlichen Winter- oder Frühjahrsbehandlung gegen Varroamilben (vorzugsweise mit einem anderen Wirkstoff) unterzogen werden.
Auf einem Bienenstand sollten alle Völker gleichzeitig behandelt werden, um Räubereien zu vermeiden. Niemals die Streifen in der Nähe der Futterentnahmestelle einlegen, da dies die Futteraufnahme verringern kann. Falls die Futteraufnahme während der Behandlung anfängt zu stagnieren, können die Völker vor der zweiten Anwendung wie folgt gefüttert werden: Beenden der ersten Anwendung durch Entfernen der Streifen nach 3 Wochen, dann den Zuckerspender in den Bienenstock einsetzen und die Fütterung abschliessen, bevor die Streifen der zweiten Anwendung eingelegt werden.
Wegen möglicher Kontaktdermatitis sowie Haut- und Augenreizung sollte der direkte Haut- und Augenkontakt vermieden werden. Bei Hautkontakt betroffene Stelle gründlich mit Seife und Wasser waschen. Bei Augenkontakt die Augen sofort mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind vom Imker undurchlässige Gummi-Handschuhe und die übliche Schutzkleidung zu tragen.
Nicht während der Tracht einsetzen, um eine Verfälschung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Die Anwendung höherer Dosierungen als empfohlen kann zu unruhigem Verhalten des Volkes und zu einer großen Anzahl toter Bienen und Larven (>20) vor der Beute führen. Zahlreiche tote Bienen können vor der Beute gefunden werden. Um das Verhalten des Volkes zu normalisieren, entfernen Sie überschüssige Streifen aus der Beute.
Nicht anwenden bei maximalen Tagestemperaturen über 30 °C, da dies zu erhöhtem Stress und Mortalität von Bienen und Brut führt.
Honigbiene: - Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): - Entfernen der Futterreserven1 - verminderte Futteraufnahme2 - Entfernung der Brut3 - Brutverluste (erhöht)4 - Erhöhte Sterblichkeit (Bienen)4 - Unruhe (im Bienenvolk)4 1 direkt unterhalb der Streifen für den Bienenstock. 2 wenn die Fütterung gleichzeitig mit der Behandlung erfolgt. 3 für die Brut, die sich zu nah (< 4 cm) am Streifen für den Bienenstock befindet. 4 leicht, während der Behandlung bei höheren Temperaturen (über 30 °C). Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht auf diesem Etikett aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieses Etiketts oder über Ihr nationales Meldesystem melden. AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, AT-1200 Wien, E-Mail: basg‑v‑phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/ BE: E-Mail: adversedrugreactions_vet@fagg‑afmps.be DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet‑uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Zur Anwendung im Bienenstock. Dosierung:
*Streifen können mit einer Schere zerschnitten werden. Anwendung: Vor der Behandlung müssen alle Honigaufsätze entfernt sein. Offene Beuteböden müssen geschlossen oder durch feste Böden ersetzt werden. Das Flugloch ist auf die normale Größe zu reduzieren. Es wird empfohlen einen Teil der Auffütterung vor der Behandlung vorzunehmen, falls der Varroa-Befall und die Temperatur dies zulassen. Die erste Anwendung einer Behandlung beginnt damit, dass die entsprechende Anzahl an Streifen für den Bienenstock (Position siehe Abbildung 1) auf die Wabenschenkel der Brutkammer (bei zwei Kammern auf die obere Brutkammer) gelegt werden. Die Streifen sollten nahe ans Brutnest aber nicht direkt auf offene und geschlossene Brut gelegt werden (idealer Abstand >4 cm). Die Beute schliessen und sicherstellen, dass mindestens ein Abstand von 5 mm zwischen den Streifen und dem Beutedeckel besteht, damit das Thymol frei verdampfen kann. Streifen nicht direkt mit einer Plastikfolie bedecken. Entfernen Sie das erste Set verbrauchter Streifen nach 3 – 4 Wochen. Beginnen Sie die zweite Anwendung unmittelbar mit neuen Streifen in der entsprechenden Anzahl und Position. Entfernen Sie die Streifen für den Bienenstock, wenn sie am Ende der zweiten nach 3 – 4 wöchigen Anwendungsperiode aufgebraucht sind. Nicht mehr als zweimal pro Jahr mit dem Tierarzneimittel behandeln.
Dieses Tierarzneimittel enthält Thymol, eine flüchtige Substanz, die temperaturabhängig sublimiert. In der behandelten Beute bilden sich nach dem Einsatz Thymol-Dämpfe. Diese Dämpfe sind für die Varroa-Milbe giftig, die Konzentrationen sind jedoch nicht hoch genug, um die Bienen zu schädigen. Für eine optimale Behandlung müssen entsprechende Thymol-Konzentrationen über sechs bis acht Wochen erhalten bleiben. Unter Berücksichtigung der empfohlenen Temperaturen ist die beste Behandlungszeit unmittelbar nach der letzten Honigernte im Spätsommer.
Honig: Null Tage. Nicht vor oder während der Tracht einsetzen, um Rückstände im Honig zu vermeiden. Behandelte Waben dürfen im folgenden Frühjahr nicht geschleudert werden.
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren. Unter 30°C lagern. Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren. Vor Frost schützen. Vor direktem Sonnenlicht schützen. Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Beutel angegebenen Verfalldatum nach „Exp“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
BE/AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser entsorgt werden. Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da Thymol eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Normalerweise können verbrauchte Streifen und die Beutel über den Hausmüll entsorgt werden. DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz. Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da Thymol eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann. Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Tierarzneimittel, das nicht der Verschreibungspflicht unterliegt.
Andermatt BioVet GmbH, Franz-Ehret-Str. 18, 79541 Lörrach, Deutschland, Tel: +49 7621 585 73 10
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